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REGISSEUR: Jonathan Glazer
Jonathan Glazer ist Videoregisseur, und drehte u.a. Clips für UNKLE, Radiohead, Blur, Massive Attack und Richard Ashcroft.
Im Rahmen der Sendung "Fantastic Voyages" gab er Anfang 2001 ein Interview. Auf den folgenden Seiten gibt es einige Ausschnitte daraus.


Frage: John, wann fallen dir Ideen für Clips ein? Beziehst du dich sehr auf die Texte eines Songs oder bist du da eher unabhängig?

"Der Text eines Liedes ist sehr wichtig, aber er ist nicht mein Ansatzpunkt. Ich denke nicht, dass es eine wörtliche Verbindung zwischen dem Text und der Musik geben muss, dennoch denke ich, dass der Text das Herzstück des Liedes ist, also muss man ihn auch ansprechen. Und manchmal erreicht man dies, in dem man den Text völlig ignoriert, aber er muss einem bewusst bleiben. Es kommt darauf an, ob es eine wörtliche oder eine freie Interpretation werden soll."

Jonathan Glazer über "Rabbit in your Headlights"

"Wenn ich ein Musikstück habe, das mich zum Arbeiten anregt, dann wird das Stück normalerweise zu meinem Script. Es sollte eine Art gegenseitiges Entdecken werden zwischen der Bildersprache und der Musik. Bei UNKLE korrespondiert der Titel sehr stark mit der filmischen Idee. Das war einer der Gründe, warum wir es beinahe nicht gemacht hätten, denn es wirkte zu offensichtlich einen Mann vor Autos laufen zu lassen, während das Wort Scheinwerfer im Titel vorkam. Das war fast zu wortgetreu."

UNKLE - Rabbit in your Headlights (1998)


"Ich fand, dass das Rabbit Video einen Dialog brauchte um den Zuschauer mit der Figur zu verbinden. Bilder allein reichten nicht um die ganze Reise zu vermitteln, die der Mann unternimmt. Man muss fühlen oder hören wie sein Gehirn arbeitet. Das war etwas ungewöhnlich, denn viele Künstler würden nicht dulden, dass man sich an der Musik zu schaffen macht. Mir gefällt die Vorstellung, mich in die Musik einzumischen."

"Jedoch musst du dabei klarstellen, dass du nicht meinst, die Musik wäre weniger wichtig als das Video. Wichtig ist, dass die Musik und das Video zusammen eine Einheit ergeben. Manchmal macht man zuwenig, manchmal zu viel, und das zerstört den Song, es sollte einfach die richtige Balance herrschen. Ein einfaches Autofahr-Video wäre zu wenig gewesen und so kamen die Dialoge hinein. Natürlich braucht man dafür Künstler die für so etwas offen sind. Die meisten meiner Ideen werden nie verwirklicht weil sie niemand haben will."

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